
Bahamaenten bevorzugen zwar brackige und salzige Flachgeässer und die Mangrovenzone, besiedeln aber Süsswassersenken. In kleinen Gruppen fand mansie unter Spitzschwanzenten auf vegetationsarmen Lagunen. Die Brutzeit beginnt lokal unterschiedlich: in der Karibik während des nördlichen Sommers, auf den kleinen Antillen im August / November, in Südamerika Mai bis Oktober und auf Galapagos Oktober bis Juli. Die Nester werden zwischen Binsen, im Ried gern in der Nähe kleiner Büsche nahe dem Wasser errichtet.
Nahrung: Planzenteile, die gründelnd und seihend im Flachwasser aufgenommen werden, sowie Kleinlebewesen.
Bahamaenten sind anspruchslos, verträglich, leicht züchtbar und trotz tropischer Herkunft wenig kälteanfällig. Eier werden in Nistkästen oder in der Bodenvegetation ab April, meist im Mai gelegt. Die Weibchen brüten fest und führen die Küken zuverlässig. Brütet die Ente nicht, sind Nachgelege zu erwarten.