Als Brutbiotope der Baikalente werden
kleinere Teiche und Seen in der sumpfigen Taiga, versumpfte Flussniederungen und
Flussmündungsgebiete bis in die Tundraregionen angegeben. Die Enten kehren hier
ab Mitte Mai verpaart zurück und beginnen dann sehr schnell mit der Eiablage.
Nach Brutbeginn Mitte Mai bis Ende Juni verlassen die Erpel die weibchen und
unternehmen Mauserzüge bis an das nördliche Eismeer.
Nahrung: Überwiegend pflanzlich, im Sommer Teile der Sumpf- und Wasserpflanzen,
im Winter zusätzlich Getreide (Reis). Gehegetiere nehmen während der
Legeperiode begierig Mehlwürmer auf.
Die Zucht gelingt in nicht zu stark besetzten grossen Anlagen wie in
Kleinanlagen oder Einzelgehegen mit gutem Bodenbewuchs.