Gelbe Baumente / Gelbe Pfeifgans
Dendrocygna bicolor

Die gelben Pfeifgänse bewohnen drei Kontinente und sind grossräumig nirgends akut gefährdet. Besonders häufig tritt die Art heute in den Flussmündungsgebieten des Niger und Senegal in Westafrika sowie in der Tschadsenke auf. Sie bewohnen unterschiedliche tropische und subtropische Gewässer. Wo vorhanden, bevorzugen sie Reisfelder und angrenzende Marschlandschaften, in Südamerika wegen der Piranha-Gefahr mit Ruhebäumen durchsetzte Gewässer, in Afrika speziell die weiten Savannenseen. Gelbe Pfeifgänse bilden gern grosse und enge Schwärme, sind stimmfreudig und entfalten ihre höchste Aktivität in den Abendstunden.
Wenn im Mai die herangewachsenen Reispflanzen den nötigen Schutz bieten, werden die Nester in den Reiskulturen oder entlang der Dämme errichtet. Nicht selten legen zwei oder drei Weibchen in ein Nest. Keine Dunenauspolsterung, doch sind die Nester laubenartig überdacht und kompakt unterbaut. Beide Partner brüten im Wechsel und führen gemeinsam die Küken.
Nahrung: Samen und Grünteile von Wasser- und Sumpfpflanzen, zeitweilig können Reiskörner den Hauptnahrungsanteil bilden.

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