Blauflügel-Ente
Anas discors

Brutheimat der Blauflügel-Enten sind die sommerwarmen Flachseen der kontinentalen Prärielandschaften Nordamerikas. Eutrophe und reich strukturierte Gewässer, eingebettet in Wiesen und Weideland, bilden die Brutbiotope. Hierher kehren die Paare zwischen April und Mitte Mai zurück. Nach einer kurzen Balzzeit, in der die Revieraufteilungen erfolgen, beginnen Nestbau und Eiablage. Die Mahrzahl der Nester steht auf Wiesen, im Weideland auf Kleeackern,, wenige im Riesbereich oder auf Inseln. Dei Erpel lösen zu Brutbeginn die Paarbindung auf und beginnen gesondert zu mausern. Die Ente zieht die Küken im Deckungsbereich der Flachwasserzone auf. 
Nahrung: Pflanzliche und tierische Anteile stark schwankend.
Blauflügelenten sind recht winterhart, sollten bei Frostgraden jedoch einen Schutzraum erhalten. Für ihre Unterbringung und Zucht eignen sich vorzugsweise sonnige Kleingehege. Anlage der Nester gern entfernt vom Teich im Bodenbewuchs, der von der sich aufrichtenden Ente noch zu überschauen ist und aus der auch ein leichtes Auffliegen möglich wäre. Eiablage ab Anfang Mai, kleinere Nachgelege bis Juni, danach einsetzen der Mauser

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