Gelbschnabelente
Anas undulata
Lebensweise:
Die Gelbschnabelente ist besonders in Südafrika eine der häufigsten Schwimmenten - Arten.
Sie bevorzugen Biotope der Lagunen und die ausgedehnten Mündungsgebiete der Flüße in den Küstenzonen sowie ganzjährig wasserführende Flussabschnitte
und Seen (oft Stauseen). Während und nach den Regenzeiten werden auch die überfluteten Flussniederungen, weniger die reißenden Flüsse selbst beflogen. Die Anzahl der Eier ablegenden Weibchen steht in Abhängigkeit von den Niederschlägen.
Die Nester werden fast immer dicht am Wasser in den Riedgrasbeständen, zwischen frei gespülten Baumwurzeln oder im Schutz von Büschen und niedrigen Ästen errichtet. Die Gelege bestehen aus 7 - 8 (auch bis 12) elfenbein - , cremefarbenen oder gelbbraunen Eiern. Gelegt wird etwa in 24stündigen Intervallen, während der Legeperiode erfolgt meist auch die Dunenauspolsterung. Die Brutdauer beträgt etwa 27 - 29 Tage. Die Bindung zur Mutter soll sich bereits nach drei Wochen lösen.
Nahrung:
Ihre Zusammensetzung variiert jahreszeitlich, doch dominieren stets pflanzliche Anteile über Kleinlebewesen.
Haltung und Zucht:
Die ersten Gelbschnabelenten wurden vor über 100 Jahren nach Westeuropa
gebracht. Nach 1950 bezog der englische Wildfowl Trust die helle und wenige Jahre später die dunkle
Form. Beide Unterarten pflanzen sich dort mit bestem Erfolg fort. Die Eiablage erfolgt in der zweiten Märzhälfte. Die Gelbschnabelente wird im Tierhandel durchaus angeboten, und obwohl sie problemlos züchtet, ist sie in privaten Anlagen wenig verbreitet.
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