Kapente

Anas capensis

Lebensweise:
Die Kapente ist in vielen Gebieten Afrikas weit verbreitet, aber nur an wenigen Stellen ist sie wirklich häufig anzutreffen. Die Kapenten bewohnen flache, offene Binnenseen in den Savannen - und Niederungsgebiete, aber auch Salzpfannen, Flussmündungen und brackige Küstengewässer. Außerhalb der Brutzeit bilden sie kleine Trupps, vergesellschaften sich gern mit Rotschnabel - und anderen Schwimmenten und streichen im Brutgebiet mit ihnen umher, ziehen aber auch- wenn es die Gewässerbedingungen erfordern - über größere Entfernungen.  Die Nester befinden sich stets in der Bodenregion, so unter kleinen Sträuchern, im Grase oder zwischen Sumpfpflanzen, bevorzugt auf Inseln. Wenig verdeckte und liederlich erbaute Nester sind ebenso bekannt wie solche im dichten, hohen Gras ausgelegt mit trockenen Halmen vielen Dunen und einzelnen Konturfedern. Die Gelege enthalten 6-11, im Schnitt 8 cremefarbene, gelblichweiße oder gelblichbraune Eier. Die Brutdauer beträgt 25-27 Tage. Das Weibchen brütet allein, der Erpel bewacht das Nest und führt später die Jungen mit. Geschlechtliche Reife gegen Ende des 1.Lebesjahres.

Nahrung:
Sie besteht zu weniger als 20% aus Grünteilen und Samen von Wasserpflanzen. Die Hauptnahrung besteht aus kleinen Wasserinsekten, Kleinkrebse (wie Wasserflöhe) und Kaulquappen. Speziell die Kleinlebewesen werden mit dem konkav gebogenen Schnabel aus seichten Salzwasserseen und Lagunen gefiltert.

Haltung und Zucht:
Heute gehören die Kapenten zu den häufig in Zoos und Privatanlagen gehaltenen Arten. Sie sind jedoch nicht sehr winterhart und können während der Brutzeit kleine und mittelgroße Entenarten arg bedrängen. Mit entsprechenden Paaren gelingt die Zucht in Kleingehegen ebenso wie in Zooanlagen, der Teich sollte jedoch 70cm tief sein (Kapenten tauchen gern ) und das Gehege für die Nestanlage eine Bodenvegetation aufweisen. Brut und Kükenaufzucht weisen keine Besonderheiten auf , bis zu 2 Nachgelege sind möglich. Die Nester werden in Nisthöhlen oder im Grase angelegt. Brutaktivitäten setzen auch bei Gehegetieren gegen Ende des ersten Lebensjahres ein, viele Paare beginnen erst ab zweitem oder drittem Jahr mit der Fortpflanzung. 


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