Philippinente
Anas luzonica

Lebensweise:
Die Philippinenente kann als Inselform der Stockentengruppe angesehen werden;die etwas geringere Körpergröße und das recht einfarbige Gefieder sind typische Inselmerkmale. Die Art ist nicht bestandsgefährdet (bis 2000 auf einen Rastplatz), doch ihr Vorkommen ist sporadisch und die Gesamtpopulation durch Jagddruck, Zersiedlung der Landschaft und Fehlen wirksamer Schutzmaßnahmen rückläufig. Bevorzugte Brutbiotope bilden zeitweilig nicht bearbeitete und verkrautete Reisfelder; ferner Seen der offenen Landschaft, Waldteiche, Flüsse, seltener Mangrovengewässer. Nahrungsaufnahme häufig in Reisfeldern. Nester stehen wie die der Stockente in der Bodenvegetation. Vollgelege enthalten 8-10, häufig bis 15 glanzlos weiße Eier. Über Brutdauer, Jungenbetreuung und -entwicklung liegen kaum Freilandbeobachtungen vor.

Nahrung:
Noch keine Erkenntnisse

Haltung und Zucht:
Gegenwärtig ist die Philippinenente in Zoos und Vogelparks, wohl wegen ihrer schlichten Färbung weniger in Privatanlagen anzutreffen. In den 70er Jahren ließen die Zuchtergebnisse merklich nach, so daß Inzuchterscheinungen nicht ganz auszuschließen sind. Die Eiablage erfolgt in flachen Kisten oder Hütten, meist um Mitte Mai, gelegentlich ab Mitte April. Erst - und Nachgelege enthalten 6 - 8, seltener bis 10 Eier, sie sind grünlich oder glanzlos weiß. Die Brutdauer beträgt 26 - 27 Tage. Die Kükenaufzucht verläuft problemlos, doch liegen keine Entwicklungsdaten vor.
Die Geschlechter sind im jeden Alter durch das Ausstülpen der Kloake kenntlich. Die geschlechtliche Reife tritt mit Sicherheit gegen Ende des ersten Lebensjahres ein, doch beginnt nur ein Teil einjähriger Weibchen mit dem Legen. 


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