Als Brutbiotope bewohnt die Spatelente von Nadelwald umgebene Bergseen (in den Rocky Mountains bis in 3000 m Höhe), Felsenküsten mit zahlreichen vorgelagerten, kleinen bewaldeten Inseln, im gesamten atlantischen Bereich offene, tundra-Artige Regionen. Überwinterung in kleinen Gruppen vor der Küste und auf grösseren eisfreien Flüssen, nicht selten in Gesellschaft von Schellenten. Hier beginnen im Spätwinter Balz und Paarung, die auf den Brutgewässern ihren Höhepunkt und Abschluss finden. Eiablage ab Mitte Mai. Die Küken springen, gelockt vom Weibchen, aus der Höhle herab und werden auf der freien ufernahen Wasserfläche aufgezogen. Während dieser Zeit bilden die Erpel im Brutareal kleine Mausergruppen, zu denen sich später die Familien hinzugesellen.
Nahrung: Fast ausschliesslich Kleinlebewesen (Wasserinsekten, Mollusken, Crustaceen), weniger Fischchen oder Fischlaich und Pflanzenteile.
Spatelenten sind wie Schellenten auf grösseren Teichen und unter guten Hygienebedingungen zu halten und auf eisfreiem Wasser im Freien zu überwintern. Die Tiere sind langlebig, haben keine Mauserprobleme, doch sind viele Erpel ausgesprochen aggressiv gegen alle Teichmitbewohner. Tauchend schwimmen sie heran, beissen überraschend von unten und verbreiten damit allgemeine Panik.