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Die Brutgebiete der Rothalsgans liegen auf Taimyr nordwärts bis zur strauchlosen Tundra. Die 25 bekannten Brutplätze befinden sich an Wasserläufen, wo die Lanschaft durch Erosionen zerklüftet ist, von vielen Wasserarmen durchzogen wird und Hänge aus Lehm-, Sand- und Geröllschichten die Flussufer säumen. Die Nester stehen in kleinen lockeren Kolonien an den Uferhängen, gern in Nachbarschaft von Wanderfalken und Rauhfussbussarden. Auch die Schutzwirkung der Möwenkolonien wird benutzt. Die Küken wachsen auf Uferbänken heran, die eine gute Vegetation tragen un dwo bei Gefahren das nahe Wasser aufgesucht werden kann. Durch Zusammenschluss von Familien gegen Ende der Mauser- und Aufzuchtzeit bilden sich erste Schwärme. Ca. Ende August sind Alt- und Jungvögel flugfähig, so dass ca. Anfang September der Abzug in die Winterquartiere angetreten wird. Auf schmalen Zugwegen entlang des Urals erreichen die Rothalsgänse die Steppen- und Ackerbaugebiete am Kaspischen Meer und durch die Ukraine Nord-Griechenland.

Die Haltung in Anlagen mit guter Grasnarbe als Einzelpaar wie in kleinen Zuchtgruppen ist unproblematisch, sieht man von nächtlichen Geschrei im Frühsommer ab, das durchaus Anlass zu Ärger mit den Nachbarn führen könnte.

 

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