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Streifengänse bewohnen in ihrer Brutheimat Flussläufe, Seen und Sumpfniederungen bis in annähernd 5000 m Höhe. Kleinkolonien von 10, seltener bis zu 30 Nestern fand man auf Inseln oder angeschwemmten Treibmaterial sehr nahe dem Wasser angelegt.Hohe Gelegeverluste u.a. durch Wellenschlag sind die Regel, so dass es häufig zu kleineren Nachgelegen kommt. Als Neststandorte sind ferner schmale Felsbänder entlang der Klippen hoch über den Flüssen in Gemeinschaft mit Greifvögeln und flache Schotterbänke in Fluss-Systemen bekannt. Die Ganter ruhen während der Bruttage in Nestnähe oder in kleinen Gruppen am Brutgewässer, wo später die Kükenaufzucht erfolgt. Je Familie werden 1 bis 3 Junge gross. Ab September streifen die Gruppen im umliegenden Steppenland umher und wandern mit dem Einsetzen strenger Fröste im Oktober / November ab. Bei der Himalaya-Überquerung wurden Flughöhen von 9000 m ermittelt.

Wegen der hohen Zuchtchancen und der Einfachheit der Haltung ist die Streifengans für Anfänger und für kleinere Tierparks besonders geeignet.

 

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