
Witwenpfeifgänse bewohnen zur Brutzeit Flachgewässer der Niederungen, bevorzugen die Savannenseen un dprofitieren von den zahllos angelegten Stugewässern in den Agrerregionen der südlichen Passatzonen. Ausserhalb der Brutzeit konzentrieren sie sich zu lockeren Gross-Scharen. Tagsüber ruhen sie an den Flachgewässern, in den Abend- und Nachtstunden werden Nahrungsausflüge unternommen. Die Brutsaison ist den lokalen Witterungsverhältnissen angepasst und kann zu allen Monaten des Jahres ausgelöst werden. Die Nester haben sie vorwiegend in der Bodenvegetation, seltener in Baumhöhlen. Keine Dunenauspolsterung, beide Partner brüten im Wechsel. Der Erpel ist massgeblich, vielleicht sogar überwiegend an Brut und Kükenführung beteiligt.
Witwenpfeifgänse sollten in Gruppen von 2 bis 4 Paaren in nicht zu engen Gehegen mit Teich und angrendzendem Grasland gehalten werden. Für die überwinterung ist in unserer Region ein schwach termperierter Schutzraum erforderlich. Die Art ist friedfertig und stellt keine besonderen Nahrungsansprüche.